Mentale Stabilität unter realen Bedingungen

Resilienz im Alltag. Wenn du sie wirklich brauchst.
Für Männer, die unter Druck handlungsfähig bleiben wollen.

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Worum es hier geht

Wenn der Alltag drückt...

Hier sammle ich Texte, Artikel, Essays und stelle Buchprojekte vor, die alle um eine Frage kreisen: wie man mitten im Alltag, unter realen Bedingungen, stabil bleibt. Eine Inszenierung ist das nicht, und ein Portfolio schon gar nicht.

Geschrieben ist das für Männer ab vierzig. Für die, die im Beruf Verantwortung tragen und in der Familie präsent sein wollen, und die irgendwann merken, dass der Kopf nicht mehr so mitspielt wie früher. Dazu gehören auch berufliche Einschnitte, gesundheitliche Warnsignale, stille Überforderung, und Neuanfänge, die niemand geplant hat. Diese leisen Momente, in denen sich eine innere Stimme meldet und sagt: Irgendetwas muss neu sortiert werden. Nur weiß man noch nicht genau, was.

Aus dem Seminarraum kommt keines dieser Themen. Sie stammen aus Erfahrung, aus eigenen Umwegen, aus Gesprächen, die hängen geblieben sind, und aus journalistischer Arbeit, die manchmal mehr zutage gefördert hat als erwartet.

Trotzdem gibt es hier keine Rezepte und keine Hochglanzgeschichten. Keine Sechs-Punkte-Pläne oder viel kopiertes Hey-Bro-Motivationsgehabe. Eher Werkzeuge und Denkmodelle, verbunden mit Fragen, die im echten Leben standhalten müssen, und nicht im nächsten Motivationsseminar.

Das bin ich

Thilo Heffen

Aus der Distanz zu schreiben, ist nicht meins. Dafür schon eher aus gelebter Erfahrung.

Dazu gehören in meinem Fall sehr unterschiedliche Welten. Ich war Zeitsoldat, Türsteher, später im mittleren Management, Niederlassungsleiter, später dann ausgebildeter Journalist. Strukturen kenne ich von innen, und ich kenne auch das Gefühl, wenn sie einen plötzlich nicht mehr tragen.

Es gab einige gesundheitliche Einschnitte, dazu Drogen, Phasen echter Überforderung und kompletter Stillstand, gepaart mit Hoffnungslosigkeit. Orientierung war zeitweise keine theoretische Frage mehr, sondern ein brennendes Problem, das ich lösen musste, und zwar für mich, nicht für irgendjemanden sonst. Über solche Dinge spricht man nicht, solange alles läuft. Genau deshalb schreibe ich darüber.

Was bleibt denn eigentlich, wenn die gewohnten Rollen wegfallen? Wenn Titel und Funktionen plötzlich nicht mehr ausreichen, wenn die alten Gewissheiten bröckeln und man nur noch sich selbst hat?

Über diese Themen kann man nüchtern sprechen, glaube ich. Ohne Pathos und ohne Selbstoptimierungsrhetorik.